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Bei der Fußballweltmeisterschaft 1954 in der Schweiz verlor die Mannschaft der BRD in der Finalrunde der Gruppe 2 gegen den späteren Endspielgegner Ungarn. Die furios zaubernden Magyaren ließen sich diese Chance nicht nehmen und pflückten die Deutschen mit dem legendären 8:3-Sieg förmlich auseinander.
Im Endspiel gegen die Ungarn stellte Sepp Herberger ein besseres Team auf und überraschte damit Freund, Feind und Fachleute. Das Wunder von Bern geschah durch das Tor zum 3:2 von Rahn. Deutschland war Weltmeister.

Auch nach 50 Jahren kursieren weiterhin Gerüchte. Beim deutschen Triumph bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern sollen die deutschen Nationalspieler vor dem Finale gegen Ungarn (3:2) gedopt gewesen sein. Lauter Sünder? (Quelle: dpa) In einem Bericht der ARD-Sendung "Report" bestätigte der damalige deutsche Mannschaftsarzt Dr. Franz Loogen, dass die Spieler vor der Partie Vitaminspritzen erhalten haben. "Na ja, da sind wir auf den Dreh gekommen, ein Vitamin C den Spielern zu geben. Und das haben sie auch bekommen. Vitamin C, sonst nichts", erklärte Loogen. Aus Ungarn waren bereits nach der Final-Niederlage Doping-Vorwürfe gegen die Mannschaft von Bundestrainer Sepp Herberger erhoben worden, die der DFB dementiert und die Ungarn später zurückgenommen hatten. Im Fußball der 50er gab es keine Doping-Bestimmungen und -Kontrollen. Dennoch hätte das Bekanntwerden der zu diesem Zeitpunkt nicht üblichen Vitamin-Gabe damals vermutlich für Aufsehen gesorgt.