Das Fest begann
am Samstag, dem 3. Juli um 12 Uhr. Oberbürgermeister Wolfram Dette
war ebenfalls mit von der Partie. Bei Kaffee und Kuchen und
anschließendem
Grillen mit Musik wurden Erinnerungen aufgefrischt und Freundschaften
gepflegt. Die Idee dazu wurde von den Vorsitzenden der
Jahrgangsvereinigungen bei ihren gemeinsamen regelmäßigen
Treffen im
Gasthaus "Wöllbacher Tor" entwickelt. Am Sonntag fand das
Sommerfest mit einem zünftigen Frühschoppen seinen
Abschluß. Wetzlar-Nauborn.
Der Wimpel zeigt einen Fußballspieler und soll an den grandiosen
Sieg
der deutschen Fußballmannschaft mit ihrem 3 : 2 gegen Ungarn in
Bern
erinnern.
Veranstaltungen
Zünftiges Grillfest
der Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" bei Richard Schmidt.
Zu einem zünftigen Grillfest trafen sich die
Mitglieder der Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" am 1. Oktober
bei Richard Schmidt. Am späten Nachmittag wurde im Garten das Feuer
entfacht und die ersten Flaschen geöffnet.
Zum späteren Essen zogen
sich die 54er
dann jedoch in geschlossene Räume zurück, da es draußen
der Jahreszeit entsprechend etwas frisch wurde.

Die Weltmeister verbrachten einen interessanten
Nachmittag auf dem Flugplatz des
VfL Aßlar auf.
Am 9. September besichtigten
die Mitglieder der Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" den
Flugplatz des Vereins für Luftfahrt Aßlar. Sie verbrachten einen
interessanten Nachmittag auf dem Fluggelände auf der "Hohen
Warte" und in den Lüften über dem Lahn-Dill-Kreis.
Zu Beginn
gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Anschließend folgte eine
informative Besichtigung des Geländes und seiner Einrichtungen,
insbesondere des Towers und der
Flugzeuge.
Jahrgangsvereinigung
1954 "Die Weltmeister" folgte den Spuren der Römer vom Sandplacken
bis zur Saalburg und besuchte anschließend den Hessenpark.
Treffpunkt Bushaltestelle am Stadthaus, Samstag 11. Juni 2005, 9 Uhr:
In guter Stimmung machten sich ca. 20 Mitglieder der
Jahrgangsvereinigung "Die Weltmeister" mit dem Bus auf den Weg zum
Sandplacken bei Schmitten. Entlang des Limes, der ehemaligen Grenze des
römischen Reichs zu den germanischen Stammesgebieten, erwanderten
sie die Spuren der Römer bis zum Römerkastell Saalburg.
Erläutert wurden dabei Geschichte und Aufgabe des Limes und das
damalige Leben an der Grenze.
Weiter ging es dann mit dem Bus zu einem kurzen Besuch des
Freilichtmuseums Hessenpark in Neu-Anspach mit seinen wieder
aufgebauten Häusern und Höfen aus Hessen. In den historischen
Gebäuden besichtigten die "Weltmeister" althergebrachtes Handwerk,
wie zum Beispiel den Besenmacher und den Schankwirt. Bei letzterem gab
es Kaffee und Kuchen zur Stärkung vor der Heimreise.
Der interessante Tag fand seinen Ausklang mit einem fröhlichen
Beisammensein im Wetzlarer Kellerlokal "Zum Landsknecht".

Die Weltmeister besichtigten die
Wetzlarer Neue Zeitung.
Eine interessante Führung über die geschichtliche Entwicklung
der Drucktechnik und die Herstellung unserer
Tageszeitung erwartete die
Jahrgangsvereinigung "Die Weltmeister" im Verlagshaus Wetzlardruck.
Zunächst
lernten
sie die interessante Entwicklung des Druckhandwerks vom Gutenbergs
klassischen Buchdruck über den Zeilensatz bis hin
zum heutigen Fotosatz kennen.
In der Redaktion
informierten sie sich dann über die Aufbereitung der Nachrichten
von ihrem Eingang im Verlag und ihre Bearbeitung in der Redaktion bis
zum elektronisch unterstützten "setzten" einer Zeitungsseite.
Anschließend folgte ein Gang durch das Druck- und Verlagshaus,
bei die Zeitungsproduktion vom Druckvorgang über das
Zusammenstellen der Seiten, sowie das Beipacken von Webebeilagen
gezeigt und die Logistik des Vertriebs der WNZ über die Zusteller
an die Leser erläutert wurde.
Wetzlarer Jahrgangsvereinigung
1954 "Die Weltmeister" folgte den mittelalterlichen Wegen des Wassers.
Unter der qualifizierten Führung von Carsten Porezag folgten die
Mitglieder der Jahrgangsvereinigung 1954
"Die Weltmeister" den mittelalterlichen Wegen des Wassers in der
Altstadt Wetzlars. Von der Oberstadt bis zum Kanal
in der Nähe des Leitz-Platzes erläuterte Herr Porezag sowohl
die Wege des Trinkwassers, als auch die der Abwässer. Als
sportliche Einlage mußte Martin Stückrath die Pumpe des
Tiefbrunnens in der
Colchester-Anlage betätigen. Ein geselliges Beisammensein im
"Fäßchen" bildete den
krönenden Abschluß des anregenden Nachmittags.


Die Jahrgangsvereinigung 1954
"Die Weltmeister" wanderte vom Kirschenwäldchen nach Nauborn.
Bei freundlichem Wetter trafen sich die Weltmeister am
Kirschenwäldchen zu einer Wanderung nach Nauborn. Belohnt wurde
die Mühe bei einem zünftigen Grillfest mit Weck, Woscht und
Bier.



Der Oberbürgermeister freute sich, dass mit der
Bannerübergabe ein Stück Wetzlarer Tradition fortgesetzt
werde, die
1911 begonnen habe. Er nannte die Bannerübergabe einen Meilenstein
im
Leben der Jahrgangsvereinigungen.
"Viele der neuen Fünfziger
gehen sicher einen gemeinsamen Weg. Wer 50 ist, gehört gewiss noch
nicht zu den Senioren, sondern mehr zur Mittelschicht, wenn man die
Lebenserwartung mit über 80 Jahren betrachtet", meinte Dette und
erinnerte an das Geburtsjahr der "Neuen": "Die Gleichberechtigung von
Mann und Frau war damals noch nicht vollzogen und nur etwa fünf
Prozent
der Deutschen reisten damals, 1954, ins Ausland. In Wetzlar wurde die
TV-Halle am Goldfischteich gebaut, die jetzt abgerissen wird und auch
das neue Arbeitsamt in der Sophienstraße eingeweiht".
Dette
dankte allen, die den Jahrgang 1954 "auf den Weg gebracht haben", vor
allem den 53ern. Das gemeinsame Sommerfest der Jahrgänge, das in
diesem
Jahr erstmals stattgefunden und eine gute Resonanz gefunden habe,
sollte, so Dette, zu einer ständigen Einrichtung werden.
Der
Vorsitzende der "Weltmeister", Martin Stückrath, hatte alle
willkommen
geheißen und an die Zeit um 1954 erinnert, als das deutsche
Wirtschaftswunder blühte und die Fußballweltmeisterschaft in
Bern zu
Riesenumsätzen in der Fernsehbranche führte. Stückrath,
der viele
Ereignisse des Jahres 1954 Revue passieren ließ, dankte die
"53ern" für
ihre Starthilfe bei der Gründung der "Weltmeister" und besonders
deren
Vorsitzenden Gabi Eichenauer. Das Rahmenprogramm, moderiert von Heinz
Dittschar, wurde gestaltet vom Komiteeballett des NKB unter Leitung von
Susanne Uhl, einer Zwei-Mann-Kapelle, mit einem Sketch, einer
amerikanischen Versteigerung eines Fußballs mit den Autogramm der
"Wetzlarer Weltmeister", einem Kurzvortag von Reinhard Müller zur
"Festordnung" und von der Teak Won Do-Weltmeistertruppe aus
Niedergirmes mit Lesley Vierre, Ebru Kirca, Caroline Linker und der
Vizeweltmeisterin Nejla Kirca.
Rückblende: Der damalige
Bürgermeister Otto von Zengen, der von 1900 bis 1914 die Stadt
Wetzlar
regierte, rief die Jahrgangsvereinigungen mit einer Anzeige vom 22.
Dezember 1911 in Wetzlar ins Leben. Er kam aus Ostpreußen in das
damals
zu Preußen gehörende Wetzlar. Der Appell des
Stadtoberhauptes fiel beim
Jahrgang 1862 auf fruchtbaren Boden.
"50er - an vielen Orten
besteht die Gepflogenheit, daß sich alljährlich die
Männer, die das 50.
Lebensjahr erreichen, zusammenschließen und gemeinsam die Feier
ihres
50. Geburtstages begehen. Diese schöne Sitte sollte auch hier
eingeführt werden . . ." hatte Otto von Zengen geschrieben. Mit
Erfolg,
wie man sieht, nur durch die beiden Weltkriege unterbrochen.
Quelle:
Von Karl-Heinz Klotz, Wetzlarer Neue Zeitung
Tel.: (0 64 41) 95 96 97
E-Mail:
lokalredaktion.wnz@mail.mittelhessen.de