Veranstaltungen



Grillfest mit den 54ern

Zünftiges Grillfest der Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" bei Richard Schmidt.

Zu einem zünftigen Grillfest trafen sich die Mitglieder der Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" am 1. Oktober bei Richard Schmidt. Am späten Nachmittag wurde im Garten das Feuer entfacht und die ersten Flaschen geöffnet.
Zum späteren Essen zogen sich die 54er dann jedoch in geschlossene Räume zurück, da es draußen der Jahreszeit entsprechend etwas frisch wurde.
Grillfest
Flugtag Aßlar
Die 54er auf dem Flugtag in Aßlar

Die Weltmeister verbrachten einen interessanten Nachmittag auf dem Flugplatz des VfL Aßlar auf.

Am 9. September besichtigten die Mitglieder der Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" den Flugplatz des Vereins für Luftfahrt Aßlar. Sie verbrachten einen interessanten Nachmittag auf dem Fluggelände auf der "Hohen Warte" und in den Lüften über dem Lahn-Dill-Kreis. 
Zu Beginn gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Anschließend folgte eine informative Besichtigung des Geländes und seiner Einrichtungen, insbesondere des Towers und der Flugzeuge. 
Wanderung zur Saalburg

Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" folgte den Spuren der Römer vom Sandplacken bis zur Saalburg und besuchte anschließend den Hessenpark.

Treffpunkt Bushaltestelle am Stadthaus, Samstag 11. Juni 2005, 9 Uhr: In guter Stimmung machten sich ca. 20 Mitglieder der Jahrgangsvereinigung "Die Weltmeister" mit dem Bus auf den Weg zum Sandplacken bei Schmitten. Entlang des Limes, der ehemaligen Grenze des römischen Reichs zu den germanischen Stammesgebieten, erwanderten sie die Spuren der Römer bis zum Römerkastell Saalburg. Erläutert wurden dabei Geschichte und Aufgabe des Limes und das damalige Leben an der Grenze.
Weiter ging es dann mit dem Bus zu einem kurzen Besuch des Freilichtmuseums Hessenpark in Neu-Anspach mit seinen wieder aufgebauten Häusern und Höfen aus Hessen. In den historischen Gebäuden besichtigten die "Weltmeister" althergebrachtes Handwerk, wie zum Beispiel den Besenmacher und den Schankwirt. Bei letzterem gab es Kaffee und Kuchen zur Stärkung vor der Heimreise.
Der interessante Tag fand seinen Ausklang mit einem fröhlichen Beisammensein im Wetzlarer Kellerlokal "Zum Landsknecht".
Wanderung zur Saalburg
Altstadtwanderung Wasser
Besichtigung der WNZ

Die Weltmeister besichtigten die Wetzlarer Neue Zeitung.

Eine interessante Führung über die geschichtliche Entwicklung der Drucktechnik und die Herstellung unserer Tageszeitung erwartete die Jahrgangsvereinigung "Die Weltmeister" im Verlagshaus Wetzlardruck.
Zunächst lernten sie die interessante Entwicklung des Druckhandwerks vom Gutenbergs klassischen Buchdruck über den Zeilensatz bis hin zum heutigen Fotosatz kennen.
In der Redaktion informierten sie sich dann über die Aufbereitung der Nachrichten von ihrem Eingang im Verlag und ihre Bearbeitung in der Redaktion bis zum elektronisch unterstützten "setzten" einer Zeitungsseite.
Anschließend folgte ein Gang durch das Druck- und Verlagshaus, bei die Zeitungsproduktion vom Druckvorgang über das Zusammenstellen der Seiten, sowie das Beipacken von Webebeilagen gezeigt und die Logistik des Vertriebs der WNZ über die Zusteller an die Leser erläutert wurde.
Altstadtwanderung entlang dem Weg des Wassers

Wetzlarer Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" folgte den mittelalterlichen Wegen des Wassers.

Unter der qualifizierten Führung von Carsten Porezag folgten die Mitglieder der Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" den mittelalterlichen Wegen des Wassers in der Altstadt Wetzlars. Von der Oberstadt bis zum Kanal in der Nähe des Leitz-Platzes erläuterte Herr Porezag sowohl die Wege des Trinkwassers, als auch die der Abwässer. Als sportliche Einlage mußte Martin Stückrath die Pumpe des Tiefbrunnens in der Colchester-Anlage betätigen. Ein geselliges Beisammensein im "Fäßchen" bildete den krönenden Abschluß des anregenden Nachmittags.
Altstadtwanderung Wasser
Wanderung
Jahrgangswanderung nach Nauborn

Die Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" wanderte vom Kirschenwäldchen nach Nauborn.

Bei freundlichem Wetter trafen sich die Weltmeister am Kirschenwäldchen zu einer Wanderung nach Nauborn. Belohnt wurde die Mühe bei einem zünftigen Grillfest mit Weck, Woscht und Bier.


Sommerfest aller Jahrgangsvereinigungen

Am 3. Juli fand erstmals ein gemeinsames Sommerfest aller Jahrgangsvereinigungen der Stadt Wetzlar auf dem Gelände des Vorstädter Schützenvereins statt.

Das Fest begann am Samstag, dem 3. Juli um 12 Uhr. Oberbürgermeister Wolfram Dette war ebenfalls mit von der Partie. Bei Kaffee und Kuchen und anschließendem Grillen mit Musik wurden Erinnerungen aufgefrischt und Freundschaften gepflegt. Die Idee dazu wurde von den Vorsitzenden der Jahrgangsvereinigungen bei ihren gemeinsamen regelmäßigen Treffen im Gasthaus "Wöllbacher Tor" entwickelt. Am Sonntag fand das Sommerfest mit einem zünftigen Frühschoppen seinen Abschluß.


Sommerfest
Bannerübergabe

Bei der Bannerübergabe (v. l.): Martin Stückrath (1954), Gabriele Eichenauer (1953) und Oberbürgermeister Wolfram Dette. (Foto: Klotz)
wnz


"Wirtschaftswunderkinder" geben Banner an die "Weltmeister" weiter

Mit der Bannerübergabe der Jahrgansvereinigung 1953 "Die Wirtschaftswunderkinder" an die Jahrgangsvereinigung 1954 "Die Weltmeister" am Samstagabend im Bürgerhaus Nauborn wird die Tradition der Jahrgangsvereinigungen fortgesetzt. Im Beisein von Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) übergab die Vorsitzende Gabriele Eichenauer (Jahrgang 1953) das Banner an Martin Stückrath, Chef der neuen Jahrgangsvereinigung 1954.

Wetzlar-Nauborn. Der Wimpel zeigt einen Fußballspieler und soll an den grandiosen Sieg der deutschen Fußballmannschaft mit ihrem 3 : 2 gegen Ungarn in Bern erinnern.

Der Oberbürgermeister freute sich, dass mit der Bannerübergabe ein Stück Wetzlarer Tradition fortgesetzt werde, die 1911 begonnen habe. Er nannte die Bannerübergabe einen Meilenstein im Leben der Jahrgangsvereinigungen.

"Viele der neuen Fünfziger gehen sicher einen gemeinsamen Weg. Wer 50 ist, gehört gewiss noch nicht zu den Senioren, sondern mehr zur Mittelschicht, wenn man die Lebenserwartung mit über 80 Jahren betrachtet", meinte Dette und erinnerte an das Geburtsjahr der "Neuen": "Die Gleichberechtigung von Mann und Frau war damals noch nicht vollzogen und nur etwa fünf Prozent der Deutschen reisten damals, 1954, ins Ausland. In Wetzlar wurde die TV-Halle am Goldfischteich gebaut, die jetzt abgerissen wird und auch das neue Arbeitsamt in der Sophienstraße eingeweiht".

Dette dankte allen, die den Jahrgang 1954 "auf den Weg gebracht haben", vor allem den 53ern. Das gemeinsame Sommerfest der Jahrgänge, das in diesem Jahr erstmals stattgefunden und eine gute Resonanz gefunden habe, sollte, so Dette, zu einer ständigen Einrichtung werden.

Der Vorsitzende der "Weltmeister", Martin Stückrath, hatte alle willkommen geheißen und an die Zeit um 1954 erinnert, als das deutsche Wirtschaftswunder blühte und die Fußballweltmeisterschaft in Bern zu Riesenumsätzen in der Fernsehbranche führte. Stückrath, der viele Ereignisse des Jahres 1954 Revue passieren ließ, dankte die "53ern" für ihre Starthilfe bei der Gründung der "Weltmeister" und besonders deren Vorsitzenden Gabi Eichenauer. Das Rahmenprogramm, moderiert von Heinz Dittschar, wurde gestaltet vom Komiteeballett des NKB unter Leitung von Susanne Uhl, einer Zwei-Mann-Kapelle, mit einem Sketch, einer amerikanischen Versteigerung eines Fußballs mit den Autogramm der "Wetzlarer Weltmeister", einem Kurzvortag von Reinhard Müller zur "Festordnung" und von der Teak Won Do-Weltmeistertruppe aus Niedergirmes mit Lesley Vierre, Ebru Kirca, Caroline Linker und der Vizeweltmeisterin Nejla Kirca.

Rückblende: Der damalige Bürgermeister Otto von Zengen, der von 1900 bis 1914 die Stadt Wetzlar regierte, rief die Jahrgangsvereinigungen mit einer Anzeige vom 22. Dezember 1911 in Wetzlar ins Leben. Er kam aus Ostpreußen in das damals zu Preußen gehörende Wetzlar. Der Appell des Stadtoberhauptes fiel beim Jahrgang 1862 auf fruchtbaren Boden.

"50er - an vielen Orten besteht die Gepflogenheit, daß sich alljährlich die Männer, die das 50. Lebensjahr erreichen, zusammenschließen und gemeinsam die Feier ihres 50. Geburtstages begehen. Diese schöne Sitte sollte auch hier eingeführt werden . . ." hatte Otto von Zengen geschrieben. Mit Erfolg, wie man sieht, nur durch die beiden Weltkriege unterbrochen.

Quelle:
Von Karl-Heinz Klotz, Wetzlarer Neue Zeitung

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